|
durchfährt den Betrachter. Als ob sich die Dynamik der fliegenden Elemente aus Tinte und Wasser auf das eigene Blut überträgt. Für eine Millisekunde stockt der Atem als könnte man die Spannung spüren, den Moment erahnen, die Millisekunde fühlen, in der der Photograph auf den Auslöser drückt und den einzigartigen, unwiederbringlichen Moment vor der Verschmelzung festhält.
Das Ergebnis, dass Maruyama mit der Linse einfängt ist der Spontanität unterlegen, nicht vorhersehbar, nicht planbar und im Entstehen aufgrund der hohen Geschwindigkeit für das menschliche Auge nicht erfassbar. Das bedeutet, selbst der Künstler sieht sein Werk erst auf dem Abzug. Für Shinichi Maruyama birgt dies die grösste Faszination im Prozess seines Wirkens.
|